In Österreich haben wir das Glück, zwei der besten Krypto-Plattformen Europas direkt vor der Haustür zu haben: Bitpanda aus Wien und 21bitcoin aus Salzburg.
Beide sind sicher, beide sind bei der FMA (Finanzmarktaufsicht) registriert und beide sind für Österreicher „steuereinfach“.
Aber: Sie verfolgen völlig unterschiedliche Konzepte. Hier ist der Vergleich, damit du die richtige Wahl für dein Geld treffen kannst.
Bitpanda ist das Schwergewicht. Hier bekommst du nicht nur Bitcoin, sondern über 400 verschiedene Kryptowährungen, Gold, Silber und sogar Aktien.
Vorteil: Du hast alles in einer App. Wenn du neben Bitcoin auch mal ein bisschen Gold kaufen oder in andere Coins reinschnuppern willst, ist Bitpanda unschlagbar bequem.
Nachteil: Die Gebühren in der Standard-App sind durch den sogenannten „Spread“ (die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufspreis) oft etwas höher und für Anfänger schwer zu durchschauen.
Fazit:
Ideal für alle, die ein breites Portfolio aufbauen wollen und Wert auf maximale Auswahl und eine sehr schöne App legen.
Wie der Name schon sagt, gibt es hier nur eines: Bitcoin. Das Team aus Salzburg hat alles weggelassen, was ablenkt, um das sicherste und günstigste Erlebnis für reine Bitcoin-Sparer zu schaffen.
Vorteil: Fokus und Preis. Da sie sich auf Bitcoin spezialisieren, sind die Gebühren oft deutlich niedriger als bei Bitpanda (besonders beim Sparplan). Ein großes Plus: Du kannst deine Bitcoin sehr einfach und automatisiert auf deine eigene Wallet senden lassen.
Nachteil: Keine Auswahl. Wenn du Ethereum, Solana oder Gold kaufen willst, bist du hier falsch. Es gibt nur Bitcoin.
Fazit:
Die beste Wahl für die „Generation B“, die verstanden hat, dass Bitcoin das relevanteste Asset ist und die ihre Gebühren so niedrig wie möglich halten will.
Beide bieten automatisierte Sparpläne ab kleinen Beträgen an.
Bitpanda: Sehr einfach einzurichten, Gebühren liegen im Schnitt bei ca. 1,49 % (je nach Asset).
21bitcoin: Fokus auf Sparer. Die Gebühren liegen hier oft bei nur 0,79 % bis 0,99 % (wenn man einen Empfehlungscode nutzt), was langfristig einen großen Unterschied macht.
Hier punkten beide! Da beide Unternehmen ihren Sitz in Österreich haben, führen sie die 27,5 % KESt automatisch für dich an das Finanzamt ab. Du musst dich also um nichts kümmern und keine komplizierten Listen in deine Steuererklärung eintragen. Das ist der „Österreich-Vorteil“.
Wähle Bitpanda, wenn du ein „digitales Depot“ für alles willst und dich nicht nur auf Bitcoin beschränken möchtest.
Wähle 21bitcoin, wenn du ein Bitcoin-Minimalist bist, Gebühren sparen willst und dein Bitcoin-only Portfolio Stein für Stein (Satoshi für Satoshi) aufbauen willst.
Egal für wen du dich entscheidest: Hauptsache, du startest am Standort Österreich bei einem regulierten Partner. Info am Rande: Ich nutze beide Broker.
07.04.2026 15:18
INVESTEMTS